Kein Glück in Arizona...
22.11.2009
In der Hoffnung, das bisher bei IRONMAN-Rennen für mich eher pannenbehaftete Jahr 2009 doch noch erfolgreich abzuschließen, entschloss ich mich kurzfristig noch an einem 3. IRONMAN in diesem Jahr teilzunehmen.
Aber wie sich bald zeigen sollte, wurde ich leider auch in Arizona erneut vom Pech verfolgt. Nachdem ich im Schwimmen noch Anschluss an das Profifeld halten konnte, hatte es auf der Radstrecke wieder die Defekthexe auf mich abgesehen… An meinem Hinterrad hatte sich der Verschlussring der Cassette gelockert.
Nach ca. 92 Kilometern der Radstrecke war die Kette dann komplett zwischen den Ritzeln eingeklemmt, so dass ich die Kurbel nicht mehr bewegen konnte. Der Reparaturservice auf der Radstrecke konnte das Problem glücklicherweise beseitigen und den Verschlussring wieder festziehen, aber ich verlor dadurch mindestens 30 Minuten.
Beim Wechsel auf die Laufstrecke merkte ich gleich, dass mich das Radfahren diesmal zu viel Kraft gekostet hatte. Durch den gelockerten Verschlussring bin ich die ganze erste Hälfte wie mit angezogener Handbremse gefahren und das hatte stark an den Kräften gezehrt.
Schon auf den ersten Laufkilometern kam ich nur schleppend voran, alles tat weh und die Gehpausen wurden immer länger. 21 Kilometer quälte ich mich noch über die Strecke, bevor ich den Entschluss fasste, das Rennen zu beenden, um mich nicht völlig kaputtzumachen. Es hat wohl nicht sollen sein in diesem Jahr… Aber ich gebe nicht auf und freue mich schon auf die neue Saison 2010.






